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Der heutige Sportverein Rot-Weiß Namborn wurde im Jahre 1928 als “FC Rot-Weiß Namborn” gegründet. Es dauerte eine Zeitlang, ehe man in der Gemeinde ernst genommen wurde und Fuß
gefaßt hatte. Die ersten Gehversuche wurden auf dem Sportplatz “Am Gehren” unternommen und für die damaligen Spieler war es mit Sicherheit kein Zuckerschlecken. Diese Art von Sportstätten konnte man nämlich beileibe nicht als
Vergnügungsstätten bezeichnen. Und trotzdem hat das Spielen schon damals eine Freude bereitet. |
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Am Tage der Gründung, dem 15. Juli 1928, 1. Vorsitzender: August
Nix, 2. Vorsitzender: Wilhelm Monz, 1. Schriftführer: Jakob Paulus, U.-Kassierer: Jakob Henkes, Kassenverw.: Alfred Naumann, Beisitzer: Josef Seiler, Peter Seiler, Rudolf Niederländer
Leider ist von den Gründungsmitgliedern niemand mehr am Leben. |
Die allererste Mannschaftsaufstellung vom 12. August 1928: Karl Veit
Zu Spielführer wurde einstimmig Jakob Paulus gewählt |
In den ersten Jahren seines Bestehens brachte der junge Verein schon manchen Pokal und sonstige Erinnerungsstücke von den Turnieren mit nach Hause. |
Im Jahre 1934 erlebte der Verein eine Krise, doch durch die Sportkameraden Fritz Johann und R. Platte kam das Vereinsleben bald wieder in Gang und in geordnete Bahnen. Innerhalb einer Frist von einem Jahr gelang es, eine zweite Mannschaft und eine Jugendmannschaft zum Spielbetrieb anzumelden. Bis zum Jahre 1939 kam noch eine zweite Jugendmannschaft hinzu. |
Der 2. Weltkrieg brachte dem Verin dieselben Schwierigkeiten, unter denen der gesamte Sport zu leiden hatte. Fast alle aktiven Spieler wurden zu den Waffen gerufen, und es bedurfte schon einiger Anstrengungen, aus den Reihen des Nachwuchses und mit Gastspielern den Spielbetrieb aufrechtzuerhalten. Die damaligen A- und B-Klassen wurden als gemischte Klasse weitergeführt und es gelang unserer Mannschaft im Jahre 1941/42 in dieser starken Umgebung die Meisterschaft zu erringen. “Kriegsmeister” nannte man das damals. Ein Foto der Meistermannschaft 41/42 findet Ihr in der Rubrik Fotogalerie. Als 1944 der “Totale Krieg” ausgerufen wurde, halfen alle Anstrengungen nichts mehr und der Spielbetrieb kam zum Erliegen. Zu diesem Zeitpunkt gab es nur noch eine “Einheitsklasse” und bei dieser lag der SVN zum Zeitpunkt der Einstellung des Spielbetriebes an der Tabellenspitze und hatte die besten Aussichten, wieder eine Meisterschaft unter Dach und Fach zu bringen. |
Im Jahre 1946 war unser Verein einer der ersten, der den Spielbetrieb wieder aufnahm. In der ersten Generalversmmlung nach dem Krieg wurde Josef Kollmann zum 1. Vorsitzenden gewählt.
Ein Jahr später löste ihn Friedrich Johann ab, der von diesem Zeitpunkt an über 5 Jahrzehnte ununterbrochen dem Vorstand angehörte und der bislang einzige Ehrenpräsident des SV Namborn war. |
Endlich war es im Jahre darauf soweit: Nach zehnjähriger Anlaufzeit war die Mannschaft nach Ende der Saison 1955/56 wieder an der Spitze der 2. Kreisklasse, Gruppe Namborn. In den
Aufstiegsspielen schnitt die Mannschaft so hervorragend ab, daß sie den Aufstieg in die Kreisklasse 1 schaffte. |
Hier ein Foto des Sportplatzes Rothenberg, so Anfang der 60er Jahre: |
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Dieses Foto entstand Anfang der 60er noch auf dem alten Sportplatz: |
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Das folgende Foto entstand bei einem Besuch in der damaligen DDR, ebenfalls in den 60ern: |
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Zum Abschluß der Saison 1964/65 stand die Arbeit innerhalb des Vereins unter keinem guten Stern. Im entscheidenden Spiel in Freisen unterlagen unsere Spieler nach tapfer durchstandener Saison mit 1:2 und mußten in die B-Klasse absteigen. Dies war dann in der Folge eine heilsame Lehre. Anscheinend hatte dieser Abstieg die Kräfte der Aktiven beflügelt, denn im ersten Wiederanlauf wurde der Ausrutscher ausradiert.Mit einer herzerfrischenden Leistung wurde in der Saison 1965/66 die Meisterschaft in der B-Klasse erobert und damit der direkte Wiederaufstieg in die A-Klasse geschafft. Unser Foto in der Fotogalerie zeigt die Meistermannschaft mit dem Spielausschußvorsitzenden Martin Naumann, der großen Anteil an diesem Erfolg hatte. Seit dem Wiederaufstieg spielte die Mannschaft bis 1972 mit wechselndem Erfolg in der A-Klasse. |
.......to be continued |
